Werner Schüring

Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans

Softwareentwicklerin / Bundestagsabgeordnete (58)
Volkswirt / ehemaliger NRW-Finanzminister / Autor (66)

Über uns

Wir sind Saskia und Norbert. Wir treten als Tandem auf Augenhöhe an und ergänzen uns. Zusammen mit Euch wollen wir der SPD wieder Richtung und neues Selbstbewusstsein geben. Und denen ein Zuhause, die uns nahestehen, oder gerne wieder nahestehen wollen.

„Meinen Kindern wird es morgen einmal besser gehen, als uns heute“ – wir treten an, damit dieses, unser sozialdemokratisches Zukunftsversprechen wieder zur unverkennbaren Handschrift der SPD wird. Denn immer, wenn dieses Zukunftsversprechen galt, war die SPD eine starke und standhafte Volkpartei. Und das wollen wir wieder werden.

Dafür setzen wir uns ein

In Umfragen geben über 30 Prozent der Befragten an, dass sie sozialdemokratischen Werten nahestehen. Wir schaffen es aber nicht mehr, die Hälfte davon bei Wahlen für unsere Partei zu begeistern. Uns ist die Glaubwürdigkeit abhandengekommen, dass die SPD es mit der Sozialdemokratie ernst meint. Diese Glaubwürdigkeit wollen wir wiederherstellen. Lasst uns dafür auch die Verteilungsfrage nicht weiter umschiffen. Lasst uns wieder Partei der Bürger*innenrechte werden und mit einem neuen Sozialstaatskonzept die Schere zwischen Arm und Reich wieder schließen.

Kurz nachgefragt

Unsere Mitglieder haben fünf Fragen ausgewählt, die ihnen besonders am Herzen liegen.

  1. Was ist Eure Antwort auf die Klimakrise?
    Die Klimakrise ist eine Verteilungsfrage. Sie ist Zeichen einer zu lange missachteten Lastenverschiebung in die Zukunft. Eine Umkehr muss zweifelsfrei jetzt stattfinden. Dafür sind in der Gegenwart massive Investitionen nötig. Was bringt es der nachfolgenden Generation, wenn sie einen ausgeglichenen Staatshaushalt vererbt bekommt, aber die unverzeihlichen Schulden des Klimawandels nicht mehr aufzuhalten sind?

  2. Wie stoppen wir die weitere Spaltung unserer Gesellschaft angesichts einer weiter steigenden Vermögenskonzentration in den Händen einiger weniger?
    Gebremst von mächtigen Interessengruppen, hat die SPD die Verteilungsfrage zu lange umschifft. Die Unwucht im Steuersystem ist dabei immer größer geworden: Die Steuerbelastung nimmt nicht mit zunehmenden Einkommen und Vermögen zu, sondern sie ist bei kleineren Einkommen zu hoch und bei hohen zu niedrig. Wir wollen Verteilungsgerechtigkeit: Dafür ist die Vermögensteuer ein Baustein. Eine starke und soziale Wirtschaftsnation braucht Staatseinnahmen, wie wir sie haben, aber weniger von den Kleinen und mehr von den ganz Großen, erst recht von denen, die sich ganz vom Acker machen.

  3. Wie kann die SPD ein eigenständiges Profil gewinnen?
    Die GroKo darf kein Normalfall sein, sondern immer Ausnahme. Wir brauchen wieder eine SPD, die in eigenen Visionen denkt und nicht in Kompromissen, die mit der Union durchsetzbar sind. Die großen Zukunftsfragen verlieren wir dadurch zu sehr aus dem Auge, weil sie mit einer Union nicht zu beantworten sind, die den gesellschaftlichen Fortschritt blockieren möchte.

  4. Was gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht dem Markt und Renditeinteressen von Konzernen überlassen werden?
    Unabhängig vom Wohnort ist die öffentliche Daseinsvorsorge Garant dafür, gleichwertige Lebensverhältnisse für alle zu erreichen. Wir kommen beide aus der Kommunalpolitik und wissen, was die Menschen von einer Gemeinde erwarten: bezahlbaren Wohnraum, moderne Bildungseinrichtungen, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung, gute Mobilität, Sport- und Kulturstätten, digitale Infrastruktur, Polizei und Feuerwehr vor Ort und vieles mehr, damit sich die Menschen in ihrer Kommune zu Hause fühlen.

  5. Für wen wollen wir als SPD künftig Politik machen?
    Wir müssen wieder glaubhaft die Partei werden, die sich besonders für die Menschen einsetzt, die selbst nicht über Macht und Einfluss verfügen, ihr legitimes Interesse an einem Leben in Würde und zumindest bescheidenem Wohlstand für sich und ihre Kinder zu vertreten. Sie muss diese Politik mit denen machen, die vielleicht gar nicht direkt auf die Vertretung ihrer Interessen durch die SPD angewiesen sind, die sich aber sehr wohl über den Wert einer solidarischen und stabilen Gesellschaft bewusst sind. Und die SPD muss den Mut aufbringen, Stellung gegen die zu beziehen, denen es allein um die ungezügelte Verfolgung des Eigennutzes geht.

Entweder-oder

Ein paar Entweder-oder-Fragen zum Kennenlernen.

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