Werner Schüring

Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans

Softwareentwicklerin / Bundestagsabgeordnete (58)
Volkswirt / ehemaliger NRW-Finanzminister / Autor (67)

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Bestimme vom 19.–29. November Deine Favoriten!

Über uns

Wir treten an, um der SPD wieder Mut, Zuversicht und Selbstbewusstsein zu geben. Nur gemeinsam und in gegenseitigem Respekt können wir das Vertrauen von Millionen Menschen wieder gewinnen. Aber in einer Abwärtsspirale ist „Weiter so“ keine Lösung. Was wir wollen, was wir brauchen, ist ein glaubwürdiger Neuanfang.

Der Erfolg kommt nur dann zurück, wenn wir gemeinsam furchtlos, mutig und stolz zu unseren Überzeugungen stehen. Wir wissen, dass wir das können. Denn wir haben es schon getan. Und gewonnen! Deshalb haben wir keine Angst - nicht vor politischen Wettbewerbern, und auch nicht vor mächtigen Lobbys.

Als Bundestagsabgeordnete hat Saskia ihre Wurzeln nicht vergessen. Sie hat sich hochgearbeitet von der Hilfskraft über die Paketbotin bis zur Softwareentwicklerin und Digitalexpertin. Sie hat Flagge gezeigt gegen rechte Hetze. Sie hat Rückgrat bewiesen, wenn Menschenwürde und Bürger*innenrechte angegriffen wurden.

Norbert hat als Finanzminister von NRW erfolgreich gegen Wolfgang Schäuble und sein Schweizer Steuerabkommen gekämpft. Er hat gegen massive Lobby-Einflussnahme Steuer-CDs gekauft. Das brachte ihm den Namen „Robin Hood“ der Steuergerechtigkeit ein, und uns 7 Milliarden Euro von Steuerkriminellen: für Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Polizei.

Dafür setzen wir uns ein

Wir wollen der SPD das zurückgeben, was viele an ihr vermissen:
Standhaftigkeit und Glaubwürdigkeit. Wir wollen die begeistern, die uns nahestehen, und die Vielen zurückholen, die uns gern wieder nahestehen würden.

Sie alle müssen wissen: Die SPD lässt sich nicht mehr vom Weg abbringen! Für eine sozial gerechte Zukunft, für Frieden und Freiheit weltweit, für ein einiges und starkes Europa. Die SPD kämpft für Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit, für starke Gewerkschaften und sichere Jobs und nicht zuletzt für Investitionen in die Zukunft unserer Kinder.

Alle müssen wieder wissen, wofür die SPD steht. Und dass sie steht, wenn es darauf ankommt.

Die SPD hat jetzt die Wahl:

„Weiter so!“ oder Neuanfang?

Wir wollen den Neuanfang!

Mehr als 60 Sekunden

Folge 2: Alexander, Birgit und Sarah sind engagierte Sozialdemokraten. Sie brennen für ihr Thema. Dazu haben sie unseren Teams eine Frage gestellt.

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Folge 1: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans legen ihre Themen und Ideen dar. Im Gespräch miteinander. Ausführlich, hintergründig und präzise. Viel Spaß beim Zuhören!

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Kurz nachgefragt

Unsere Mitglieder haben fünf Fragen ausgewählt, die ihnen besonders am Herzen liegen.

  1. Was ist Eure Antwort auf die Klimakrise?
    Die Klimakrise ist eine Verteilungsfrage. Sie ist Zeichen einer zu lange missachteten Lastenverschiebung in die Zukunft. Eine Umkehr muss zweifelsfrei jetzt stattfinden. Dafür sind in der Gegenwart massive Investitionen nötig. Was bringt es der nachfolgenden Generation, wenn sie einen ausgeglichenen Staatshaushalt vererbt bekommt, aber die unverzeihlichen Schulden des Klimawandels nicht mehr aufzuhalten sind?

  2. Wie stoppen wir die weitere Spaltung unserer Gesellschaft angesichts einer weiter steigenden Vermögenskonzentration in den Händen einiger weniger?
    Gebremst von mächtigen Interessengruppen, hat die SPD die Verteilungsfrage zu lange umschifft. Die Unwucht im Steuersystem ist dabei immer größer geworden: Die Steuerbelastung nimmt nicht mit zunehmenden Einkommen und Vermögen zu, sondern sie ist bei kleineren Einkommen zu hoch und bei hohen zu niedrig. Wir wollen Verteilungsgerechtigkeit: Dafür ist die Vermögensteuer ein Baustein. Eine starke und soziale Wirtschaftsnation braucht Staatseinnahmen, wie wir sie haben, aber weniger von den Kleinen und mehr von den ganz Großen, erst recht von denen, die sich ganz vom Acker machen.

  3. Wie kann die SPD ein eigenständiges Profil gewinnen?
    Die GroKo darf kein Normalfall sein, sondern immer Ausnahme. Wir brauchen wieder eine SPD, die in eigenen Visionen denkt und nicht in Kompromissen, die mit der Union durchsetzbar sind. Die großen Zukunftsfragen verlieren wir dadurch zu sehr aus dem Auge, weil sie mit einer Union nicht zu beantworten sind, die den gesellschaftlichen Fortschritt blockieren möchte.

  4. Was gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht dem Markt und Renditeinteressen von Konzernen überlassen werden?
    Unabhängig vom Wohnort ist die öffentliche Daseinsvorsorge Garant dafür, gleichwertige Lebensverhältnisse für alle zu erreichen. Wir kommen beide aus der Kommunalpolitik und wissen, was die Menschen von einer Gemeinde erwarten: bezahlbaren Wohnraum, moderne Bildungseinrichtungen, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung, gute Mobilität, Sport- und Kulturstätten, digitale Infrastruktur, Polizei und Feuerwehr vor Ort und vieles mehr, damit sich die Menschen in ihrer Kommune zu Hause fühlen.

  5. Für wen wollen wir als SPD künftig Politik machen?
    Wir müssen wieder glaubhaft die Partei werden, die sich besonders für die Menschen einsetzt, die selbst nicht über Macht und Einfluss verfügen, ihr legitimes Interesse an einem Leben in Würde und zumindest bescheidenem Wohlstand für sich und ihre Kinder zu vertreten. Sie muss diese Politik mit denen machen, die vielleicht gar nicht direkt auf die Vertretung ihrer Interessen durch die SPD angewiesen sind, die sich aber sehr wohl über den Wert einer solidarischen und stabilen Gesellschaft bewusst sind. Und die SPD muss den Mut aufbringen, Stellung gegen die zu beziehen, denen es allein um die ungezügelte Verfolgung des Eigennutzes geht.

Entweder-oder

Ein paar Entweder-oder-Fragen zum Kennenlernen.

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