Werner Schüring

Klara Geywitz & Olaf Scholz

Politologin, Mitglied des Landtags Brandenburg (43)
Rechtsanwalt, Bundesminister der Finanzen (61)

Über uns

Klara: Ich bin in Potsdam geboren und lebe dort auch heute sehr gerne mit Mann und drei Kindern. Ich bin 1994 in die SPD eingetreten, weil ich in schwierigen Zeiten die Partei stärken wollte, die für soziale Sicherheit kämpft. Im Landtag arbeitete ich zuletzt an einem Paritätsgesetz für mehr Frauen in der Politik.

Olaf: Ich bin Anwalt für Arbeitsrecht, übe aber seit über 20 Jahren politische Ämter auf Landes- und Bundesebene für die SPD aus, darunter Erster Bürgermeister in Hamburg, Bundesarbeitsminister und SPD-Generalsekretär. Gegenwärtig bin ich Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler.

Dafür setzen wir uns ein

Als Team wollen wir die SPD wieder zu einer starken linken Volkspartei machen, die stolz ist auf sich selbst. Das ist eine Voraussetzung, um wieder mehr Vertrauen von den Bürgerinnen und Bürgern zu erhalten. Denn die SPD wird gebraucht, um unsere zunehmend gespaltene Gesellschaft zusammenzuführen.

Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, dass die SPD klar und erkennbar für den sozialen Fortschritt steht und eine politische Mehrheit in Deutschland möglich ist – ohne die Union.

Wir stehen für Erneuerung und Erfahrung.

Kurz nachgefragt

Unsere Mitglieder haben fünf Fragen ausgewählt, die ihnen besonders am Herzen liegen.

  1. Was ist Eure Antwort auf die Klimakrise?
    Jede Generation hat ihre Megaherausforderung. In Zeiten des Kalten Krieges war es die atomare Bedrohung. Heute droht die Menschheit durch falsches Wirtschaften unseren Planeten zu ruinieren. Wir werden die Art und Weise, wie wir Energie produzieren, Lebensmittel herstellen und wie wir uns fortbewegen, ändern müssen. Die SPD steht dafür, dass dieser Wandel sozial verträglich gelingt. Der Klimaschutz ist eine ökonomische Chance, unser Land zu modernisieren, damit wir auch künftig eine starke Volkswirtschaft mit guten Arbeitsplätzen bleiben.

  2. Wie stoppen wir die weitere Spaltung unserer Gesellschaft angesichts einer weiter steigenden Vermögenskonzentration in den Händen einiger weniger?
    Wir werden hohe Einkommen höher besteuern und gleichzeitig die unteren Einkommen stärken. Eine Vermögenssteuer wie in der Schweiz zählt für uns dazu. Der Niedriglohnsektor muss drastisch verkleinert werden. Wir wollen einen Mindestlohn von wenigstens 12 Euro. Altersarmut verhindern wir mit stabilen und ordentlichen Renten, für junge Familien schaffen wir die Kindergrundsicherung und erhöhen mit kostenfreien Kitas und Krippen die Bildungschancen.

  3. Wie kann die SPD ein eigenständiges Profil gewinnen?
    Es muss klar sein, wofür die SPD steht. Etwa für unser Sozialstaatskonzept, für die Grundrente, für unsere Vorstellungen zum Abbau des Soli, für faire Steuern und für den Wert und die Würde von Arbeit. Wir stehen für ein einiges und starkes Europa. Als Friedenspartei werben wir für internationale Zusammenarbeit. Die SPD wird wieder stark, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihr am stärksten zutrauen, die Probleme des Landes zu lösen.

  4. Was gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht dem Markt und Renditeinteressen von Konzernen überlassen werden?
    Daseinsvorsorge ist für uns die Sicherheit, dass die wichtigen Dinge des Alltags für alle bezahlbar sind und bleiben. Dazu gehört die Versorgung mit Wasser genauso wie ein erstklassiges Gesundheitssystem und ordentliche Pflege sowie ein guter öffentlicher Nahverkehr. Der Kampf gegen steigende Mieten und für mehr Wohnungsbau zählen auch dazu – Wohnen ist ein Menschenrecht. Und der Zugang zu Kultur und Sport zu erschwinglichen Preisen.

  5. Für wen wollen wir als SPD künftig Politik machen?
    Die SPD ist die eine große Bewegung, die die Gesellschaft zusammenführen will. Sie verbindet Soziales, Ökologie und Ökonomie miteinander. Wir wollen, dass Menschen zur SPD kommen, weil sie sich hier am besten für eine gute Politik engagieren können: der Gewerkschafter, der für bessere Löhne kämpft; die junge Frau, die sich bei den Jusos für mehr Gleichberechtigung einsetzt; der Sozi mit gutem Einkommen, der eine solidarische Gesellschaft möchte; die Zugezogene, die Deutschland zu einer modernen Einwanderungsgesellschaft machen möchte, und der Genosse aus der Lausitz, der nicht will, dass seine Region abgehängt wird.

Entweder-oder

Ein paar Entweder-oder-Fragen zum Kennenlernen.

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