Werner Schüring

Hilde Mattheis & Dierk Hirschel

Bundestagsabgeordnete (64)
Verdi-Chefökonom (48)

Über uns

Wir wollen wieder mehr Sozialdemokratie wagen mit einer Politik für die Vielen, nicht die Wenigen. Wir sind zusammen seit vielen Jahrzehnten gemeinsam mit Genoss*innen, Gewerkschaftler*innen, in Ortsvereinen, der ASF, den Jusos, in Landesverbänden, beim DGB, bei ver.di, im Bundestag aktiv für eine SPD, der die Menschen zutrauen, Zukunftsfragen zu lösen. Mit Energie, klarer Linie und aus Überzeugung für die Grundwerte unserer Partei. Gemeinsam mit Euch wollen wir diese Grundwerte wieder in echte Politik übersetzen.

Dafür setzen wir uns ein

Wir wollen die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen aller. Für eine radikal sozial-ökologische Zukunft. Dafür brauchen wir mehr Investitionen und Personal im Gesundheitswesen, in der Pflege, im Bildungswesen, beim Wohnungsbau, bei Digitalisierung, bei Energie und Verkehr.

Wir wollen eine sozialdemokratische Wirtschafts- und Finanzpolitik mit mehr Steuergerechtigkeit und ohne schwarze Null und Schuldenbremsen. Wir wollen, dass Menschen sich nicht ohnmächtig fühlen gegenüber Staat und Kapital, wir wollen eine offene, solidarische Gesellschaft.

Kurz nachgefragt

Unsere Mitglieder haben fünf Fragen ausgewählt, die ihnen besonders am Herzen liegen.

  1. Was ist Eure Antwort auf die Klimakrise?
    Der Klimawandel ist zu einer existentiellen Bedrohung für die Menschheit geworden und auch Ursache für Flucht. Die fortschreitende Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen muss gestoppt werden. Das 1,5-Grad-Ziel darf nicht verfehlt werden. Dafür muss ein handlungsfähiger Staat in die Energie-, Verkehrs- und Agrarwende investieren und den Rohstoff- und Energieverbrauch verteuern. Der notwendige ökologische Umbau kann aber nur gelingen, wenn er sozial ausgeglichen wird. Wir müssen Umwelt, Arbeit und soziale Sicherheit miteinander verbinden.

  2. Wie stoppen wir die weitere Spaltung unserer Gesellschaft angesichts einer weiter steigenden Vermögenskonzentration in den Händen einiger weniger?
    Wir müssen die Verhandlungsmacht von Beschäftigten und Gewerkschaften stärken. Wir brauchen Tarifverträge für alle, weniger unsichere Beschäftigung, einen höheren Mindestlohn und eine Aufwertung sozialer Berufe. Hartz IV, die Stütze des Niedriglohnsektors, müssen wir überwinden. So wird das Stück der Beschäftigten am Einkommenskuchen wieder größer. Darüber hinaus muss die deutsche Steueroase für Konzerne, Erben und Vermögende endlich ausgetrocknet werden. Dafür müssen große Einkommen und Vermögen stärker besteuert werden.

  3. Wie kann die SPD ein eigenständiges Profil gewinnen?
    Wir müssen wieder mehr Sozialdemokratie wagen. Die SPD muss wieder als die Partei der Arbeit erkennbar sein und klar an der Seite der Beschäftigten stehen. Die SPD muss konsequent für eine feministische Gesellschaft, in der es weniger Benachteiligung für alle gibt, eintreten. Und die SPD muss Friedenspartei sein, die die Menschenrechte konsequent verteidigt.

  4. Was gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht dem Markt und Renditeinteressen von Konzernen überlassen werden?
    Die öffentliche Daseinsvorsorge umfasst das Bildungs- und Gesundheitswesen, die Pflege, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, die öffentlichen Medien und den Wohnungsbau. Grundsätzlich gilt für uns: Dort, wo Märkte, Wettbewerb und Privateigentum nicht oder nur mangelhaft ihren Wohlfahrtszweck erfüllen, müssen sie durch andere Eigentumsformen und Verfahren ersetzt werden. Öffentliche Güter müssen für jede*n zugänglich sein, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten. Hierfür bedarf es eines gemeinwohlorientierten öffentlichen Sektors.

  5. Für wen wollen wir als SPD künftig Politik machen?
    Die SPD muss wieder Politik für die unteren und mittleren Arbeitnehmer*innenmilieus machen. Eine arbeitnehmer*innenorientierte Politik ist eine Politik für die Vielen und nicht für die Wenigen. Ein besonderer Schwerpunkt muss auf den Millionen Frauen in unterbezahlten und belastenden sozialen Berufen liegen. Es geht um die gerechte Verteilung von Macht, Zeit und Geld.

Entweder-oder

Ein paar Entweder-oder-Fragen zum Kennenlernen.

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